Das Druckbegrenzungsventil

Das Druckbegrenzungsventil soll in Förderleitungen den Betriebsdruck nach oben hin begrenzen. Druckstöße, die z.B. durch schnelles Schließen eines Strahlrohres entstehen, werden abgebaut. Dazu wird ein Teil des Förderwassers ins Freie geleitet. Über eine Ausgleichsleitung wird der Druck in der Förderleitung und einer Wasserkammer gleich gehalten. Steigt nun der vorhandene Druck über den an einem Einstellkopf gewählten Druck, so öffnet sich ein Steuerventil und der Druck in der Wasserkammer fällt. Dadurch wird ein Verschlußstück geöffnet, so das einen Teil des Förderwassers ins Freie gelangen lässt. Sinkt der Druck so wieder unter den gewählten Druck, dann schließt eine Feder das Verschlußstück der Wasserkammer wieder langsam. Der Druck in der Wasserkammer steigt so lange an, bis er wieder über die Ausgleichsleitung den selben Druck wie die Förderleitung hat. Das Öffnen solcher Ventile geschieht sehr schnell, das Schließen dagegen - wie es zur Verhinderung von Drücken erforderlich ist - langsam. Mit Hilfe des Einstellknopfes lassen sich Ansprechdrücke zwischen 2 und 16 bar einstellen. Spätestens 0,5 bar über bzw. unter dem eingestellten Ansprechdruck öffnet bzw. schließt das Druckbegrenzungsventil.
Es sollte zweckmäßigerweise vor Verteiler und Verstärkerpumpen bei Wasserförderung über lange Schlauchstrecken eingebaut werden.