Geschichte der Feuerwehr Mörschied

Eine Feuerwehr nach unserem Verständnis gab es bis in das Jahr 1826 in Mörschied nicht. Durchorganisiert war das Feuerwehrwesen danach auch noch nicht so recht. Jedermann im Ort, der körperlich dazu in der Lage war, hatte bei Bränden und akuten Notlagen zu helfen. Wegen der einfachen Hauskonstruktionen und der eng verschachtelten Bebauung war im Brandfalle eine Katastrophe vorprogrammiert. Oft brannten ganze Straßenzüge nieder. Die Häuser waren meist über trocken aufgesetzten Bruchsteinfundamenten aus Holzfachwerk mit Lehmausfachung gebaut und oft nur mit Stroh gedeckt. Im Brandfall half jeder, so gut er konnte.

Eine Wasserleitung gab es noch nicht, aus der man Löschwasser hätte entnehmen können. Das Wasser musste mit Eimern über Wasserträgerketten vom Brandweiher herangeschafft werden. Der ehemalige Brandweiher befand sich im Oberdorf – Gewann Kappesgarten – oberhalb des Punktes wo heute die Kirschweiler in die Kempfelder Straße mündet.

Erstmals urkundlich belegt wird ein bescheidenes Feuerwehrwesen am 26. November 1826 mit "Ortsbehördliche Verordnung über die Benutzung von Feuereimern". Weiteres Zubehör waren wohl einfache Leitern, Äxte und Beile, Einreißhaken usw. Mit solchen eher bescheidenen Hilfsmitteln waren die Bemühungen zur Bekämpfung von größeren Bränden eher hilfloser Aktionismus. Das sahen die Gemeindeväter sehr bald ein, und bestellten am 7. Dezember 1841 eine Feuerspritze bei der Firma Arnold Weisberger in St. Wendel. Mehr als 100 Jahre stand diese Spritze im Dienst der freiwilligen Feuerwehr.

Um im vorigen Jahrhundert Ordnung und Disziplin in das Feuerwehrwesen zu bringen und Missstände bei der Brandbekämpfung vor Ort zu beseitigen, die Feuerwehren effektiver zu gestalten und den Dienst zu straffen, erließ der Bürgermeister des Amtes Herrstein, Köhler, auf Antrag des Bürgermeistereirates im Juli 1875 eine Verordnung über die Organisation der Feuerwehren in den Gemeinden der Bürgermeisterei Herrstein, die bis weit in unser Jahrhundert Gültigkeit hatte und am Schluss wiedergegeben wird.

Nachdem im Jahre 1896 der Wasserleitungsbau in den Hauptstraßen des Ortes so gut wie abgeschlossen war, wurde die Feuerwehrspritze noch effektiver, konnte sie doch direkt von der neuen Wasserleitung kontinuierlich und ohne viel Muskelkraft befüllt werden. Der Brandweiher wurde zweitrangig und war nur in äußersten Notfällen noch erforderlich.

Am 17. Dezember 1897 verpachtete der Gemeinderat den Weiher zur Fisch- und Krebszucht. In strengen Wintern, wenn der Weiher zugefroren war, fanden Kinder und Jugendliche auf der Eisfläche eine beliebte Schlittschuhbahn, erinnern sich heute noch vieler ältere Leute. Nach 1951 wurde der Weiher schließlich zugeschüttet. Seit Anfang der sechziger Jahre stehen dort Einfamilienhäuser; nichts erinnert mehr an den Jahrhunderte alten Brandweiher.

Eine Anekdote sei hier angeführt. In den Orten, in denen eine Feuerwehrspritze vorhanden war, bestand die Verpflichtung, Hilfe in den Nachbargemeinden zu leisten. Die Spritze musste mit besten Zugpferden bespannt werden. Nachdem es in einem Nachbardorf mehrmals gebrannt hatte, waren beim nächsten Alarm die Pferde nicht zu bremsen und schlugen sofort die Richtung eben zu diesem Ort (Hottenbach) ein; so wird heute noch im Ort erzählt.

Anfang der dreißiger Jahre kam es im Oberdorf zu verschiedenen Bränden, zu deren Bekämpfung die damals schon motorisierte Feuerwehr aus Idar-Oberstein zu Hilfe gerufen wurde.

Im Spätsommer des Jahres 1951 kam die alte Spritze beim Großbrand des Anwesens Koch in der Hauptstraße letztmalig zum Einsatz. Bis zum Eintreffen der Herrsteiner Feuerwehr mit modernen Motorspritzen wurden wegen Wassermangels die Jauchegruben rund um die Brandstelle zu Löschzwecken leergepumpt. Dadurch behielt man zwar die Kontrolle über den Brand, es war aber eine riesige Stinkerei und fast unerträgliche Geruchsbelästigung für die Feuerwehrmänner. Danach wurde die Spritze außer Dienst gestellt. Im Sommer 1960 erhielt die freiwillige Feuerwehr eine Tragkraftspritze TS 6. Wenig später bekam man einen gebrauchten alten VW-Bus, der in Eigenleistung zu einem Feuerwehrauto umgebaut und lackiert wurde. Das notwendige Geld für Material und Umbau des Fahrzeuges wurde unter Anderem durch den Verkauf der nun "überflüssig" gewordenen historischen Spritze an einen Althändler beschafft. Glücklich ist man mit der damaligen Entscheidung heute nicht mehr; hat man doch ein anschauliches Stück aus vergangenen Zeiten aus der Hand gegeben.

Dahlheimer Gerold, Röder Helmut, Ruppenthal K.-H., Becker Werner, Hachenthal Werner, Schwinn H.-D., Lahm Werner, Hachenthal Heini, Brombacher Jürgen, Paul Hachenthal, Dahlheimer Günter

Acht Jahre später wurde die Wehr (1968) mit einer modernen Tragkraftspritze TS 8 und einem neuen Feuerwehrfahrzeug von der Ortsgemeinde aus- und aufgerüstet. Bürgermeister Kurt Günther übergab dem damaligen Wehrführer Werner Hachenthal ("Wernche") im Hof des Gasthauses zur Post Feuerwehrauto und Spritze.

In den 60 Jahren

Berend Edgar, Zwetsch Günter, Becker Werner

 DAHLHEIMER GEROLD, HACHENTHAL HEINI, BECKER WERNER, LAHM WERNER

 Hachenthal Werner, Schwinn H.-D., Ruppenthal K.-H., Dahlheimer Günter

Erst im Jahr 1940 wurde an der Stelle, wo heute noch das Feuerwehrgerätehaus steht, ein Feuerwehrturm zum trocknen der wertvollen Schläuche aus mit Stülpschalung verkleidetem Holzfachwerk erbaut, wusste Rudolf Herrmann im November 1988 mit 92 Jahren noch zu berichten. Der Feuerwehrturm war nach 60 Jahren in so desolatem und baufälligem Zustand, dass er aus Sicherheitsgründen 1999 abgetragen werden musste. Eine Reparatur zur Erhaltung und Demonstration war unwirtschaftlich.

1998 stellte man einen Mast zum Trocknen der Schläuche hinter dem Feuerwehrgerätehaus auf. Da immer mehr Menschen in ihren Wohnorten keine Arbeit mehr fanden, und nach auswärts pendeln mussten, standen sie der Feuerwehr tagsüber nicht mehr zur Verfügung. Das Problem stellte sich in allen Gemeinden. Auch angesichts knapper Kassen bei den Kommunen waren Ende des Jahrhunderts Zentralisationsbestrebungen in der Organisation erkennbar. 1999 erarbeitete man höheren Ortes das “Feuerwehrkonzept 2000”, wonach verschiedene Dörfer der Verbandsgemeinde Herrstein zu “Ausrückebereichen” zusammengefasst wurden. Ein solches Gebilde setzte sich aus Herborn, Mörschied, Veitsrodt und Vollmersbach mit 96 Feuerwehrleuten zusammen von denen

FREIWILLIGE FEUERWEHR MÖRSCHIED Juni 2001

Hinten: Björn Knoop, Karl-Heinz Klos, Hans Engel, Christian Buthut, Bernd Dahlheimer, Matthias Sohn

Mitte: Hans-Dieter Schwinn, Jürgen Brombacher, Achim Krieger, Dieter Brombacher, Christian Engel, Uwe Dick, Waldemar Brack, Manuel Duran

Vorne: Heini Hachenthal, Werner Becker, Günter Dahlheimer, Dietmar Effenberger, Oliver Hachenthal, Günter Zwetsch, Helmut Röder, Arno Schramm

Auf dem Bild fehlen: Dirk Hachenthal, Michael Schuler, Volker Schwinn, Hartmut Röder

tagsüber 36 präsent waren. Allein in Mörschied waren von 24 Männern immer 12 erreichbar. Die Wogen der Diskussion über die Erhaltung des technischen Ausrüstungsstandes in Mörschied schlugen hoch und wurden erst durch die Versicherung des Wehrleiters Dieter Rodewald aus Herrstein geglättet, dass überall dort, wo ein Fahrzeug vorhanden war, auch wieder eines hinkommt. Viele Aufgaben über den Brandschutz hinaus hatte die Freiwillige Feuerwehr bis heute zu übernehmen: Lebensrettende und Technische Hilfe bei Unfällen, Verhinderung und Beseitigung von Ölverseuchungen, beim Umweltschutz, Sicherung von großen Veranstaltungen und vieles mehr. So organisierten die Floriansbrüder zusammen mit der Ortsgemeinde und den Ortsvereinen all jährlich die Reinigung der Landschaft von Unrat.

Zur Jahrhundertwende bestand die Freiwillige Feuerwehr Mörschied aus 24 Feuerwehrmännern. Ausgestattet war die Wehr neben der üblichen Ausrüstung mit einem Feuerwehrauto “Ford Transit” Baujahr 1985 und einer Tragkraftspritze TS 8.

Im Jahr 1968 wurde an das zu klein gewordene Feuerwehrhaus ein Gemeinschafts- und Schulungsraum, Toilette und Waschraum sowie ein Abstellraum in Eigenleistung angebaut. Das nötige Material stellte die Ortsgemeinde zur Verfügung. Die Verbandsgemeinde Herrstein übernahm 1974 lt. Landesgesetz über den Brandschutz und die Technische Hilfe vom 27.6.1974 eine gut ausgebildete und ausgestattete Freiwillige Feuerwehr in ihre Trägerschaft. Im Jahr 1999 wurde das Feuerwehrgerätehaus erneut mit einem Kostenaufwand von 25.000 DM und über 2500 ehrenamtlich geleisteten Stunden umgebaut und erneuert.

Richtfest am Feuerwehrhaus mit Richtspruch Matthias Sohn, Dietmar Effenberger

 175 Jahre Feuerwehr Mörschied

175 Jahre sind eine lange Zeit, eine Zeit in der die Angehörigen der Mörschieder Wehr immer bereit standen, um in Not geratenen Mitbürgern zu helfen. Großes Engagement wird oft von einem Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr erwartet. Man muss einen Großteil seiner kostbaren Freizeit dem ehrenamtlichen Dienst opfern. Die Anforderungen an unsere Feuerwehrangehörigen sind sehr vielseitig und steigen von Jahr zu Jahr. In zahllosen Stunden werden bei unseren Feuerwehren Fahrzeuge und Gerätschaften gewartet und gepflegt. Einsätze der verschiedensten Art gilt es zu bewältigen, die mitunter auch sehr hart und traurig sein können. Mit großer Fachkompetenz und Einsatzwillen werden diese Tätigkeiten in unseren Feuerwehren ausgeführt. Leider ist heute die Arbeit der Feuerwehr im Gegensatz zu früher anonymer geworden. Einerseits wächst das Anspruchsdenken, dass die Hilfe immer sofort und professionell von statten, zu gehen hat. Andererseits sind immer weniger Menschen bereit, ehrenamtliche und gemeinnützige Aufgaben zu übernehmen. Es wird aber auch immer schwieriger, verantwortungsbewusste Mitbürger für diese Tätigkeit zu gewinnen. Was wäre jedoch, wenn wir nicht auf diese Feuerwehrangehörigen zählen könnten? Die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger genießt bei uns oberste Priorität. Für sie sind unsere Feuerwehren da. Ohne unsere vorbildlichen und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen wäre diese Tätigkeit auch nicht zu gewährleisten. Daher können die Bürger der Gemeinde Mörschied mit Stolz auf ihre Feuerwehr blicken, denn sie wissen, auf ihre Wehr ist Verlass.

Es war schon was besonderes, welche Wehr konnte nachweis-lich von sich behaupten, Sie sind 175 Jahre alt. Die Mörschieder Feuerwehr konnte es und das war ein Grund die Korken richtig krachen zu lassen und zu feiern. Die Feuerwehr ist bestimmt auch noch ein paar Jahre älter, aber den letzten oder ersten Urkundlichen Nachweis, den Jens Ackermann fand, stammt aus dem Jahre 1826, dem 26. November! Der Umbau und die Vorbereitungen waren abgeschlossen und so konnte das Fest beginnen. Selbst eine Jubiläumsfestschrift mit 68 Seiten rund um die Feuerwehr Mörschied wurde extra unter der Leitung von Matthias Sohn in einer Auflage von 600 Stück herausgebracht.

Vorderseite der damaligen Festschrift

Der Freitagabend wurde mit einem großen „Bull-Turnier“ im Festzelt begonnen, an dem sehr viele Mitbürger teilnahmen. Der erste Preis war eine Heißluftballonfahrt, die von einer Mörschieder Einwohnerin gewonnen wurde. Nach dem Bull-Turnier das gegen 23:45 Uhr mit der Preisverleihung endete, war gemütliches Beisammensein bis in den frühen Morgen angesagt. Der Samstag begann mit einer großen Feuerwehrübung mitten in Mörschied, Punkt 16:00 Uhr ging die Sirene und die Übung konnte beginnen. Das Übungsgebäude stand in der Lindenstraße, es war die große Industiehalle der Firma Kappler. Das Gebäude stand in Vollbrand und es wurden drei Personen vermisst, die sich gemäß Zeugenaussagen noch in der Halle befanden. Nach dem die ganzen Wehren eingetroffen waren und die Personen unter Atemschutz geborgen wurden, konnten die Löscharbeiten beginnen und das Feuer in kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Nach weiteren 10 Minuten war das Feuer gelöscht. Die Wehren packten ihre Ausrüstung zusammen und ab ging es ins Festzelt zur Manöverkritik und Freibier. Dort verbrachte man bei gut gekühltem Bier und netter Kameradschaft noch einige schöne Stunden, bevor die Jubiläumsveranstaltung um 19:00 Uhr erst richtig losging.

Pünktlich um 19:00 Uhr begann die große Jubiläumsveranstaltung und genau 15 Minuten vorher fing es an in Strömen zu regnen, so dass jeder sich beeilen musste, um einigermaßen trocken ins Festzelt zu gelangen. Das Zelt war bis auf den letzten Platz voll besetzt und jeder lauschte den vielen Rednern, die der Feuerwehr an diesem Abend gratulierten. Der Musikverein Mörschied, der Männergesangverein und die Steppaerobicgruppe des TuS Mörschied unterstützten den Festakt mit ihren tollen Beiträgen so, dass es bereits nach dem offiziellen Festakt schon eine gelungene Veranstaltung war.

MGV Mörschied bei seiner Darbietung

Während des Festaktes wurden zwei Feuerwehrkameraden ausgezeichnet! Dietmar Effenberger und Waldemar Brack wurden für ihren besonderen Einsatz beim Umbau des Feuerwehrhauses und des Schulungsraumes mit einem Geschenkkorb und deren Frauen mit einem Straus Blumen bedacht. Matthias Sohn der im Namen der Freiwilligen Feuerwehr die Blumen und Geschenke überreichte bedankte sich nochmals für die nicht ganz gewöhnliche erbrachten Leistungen beim Umbau des Feuerwehrhauses und das Verständnis der beiden Frauen die ihre Männer so oft entbehrt hatten. Danach gab es Tanzmusik vom Musik-Duo Kronauer + Scholl, sie machten soviel Stimmung das des Öfteren nicht nur auf der Tanzfläche sondern auch auf der Wiese im Zelt getanzt wurde. Der letzte Tag, der 175 Jahrfeier war, angebrochen! Sonntag-morgen, bevor die ersten Gäste kamen, musste wieder alles hergerichtet werden und jeder wieder auf seinem Platz stehen, was aber für manche gar nicht so einfach war nach zwei harten Tagen und Nächten. Um 10:00 Uhr ging der Frühschoppen mit vielen Feuerwehrkameraden aus den verschiedenen Verbandsgemeinden des Kreises Birkenfeld los.

v. l. Dietmar u. Sabine Effenberger, Matthias Sohn, Waldemar u. Karin Brack

Fast jeder der Aktiven machte zu diesem frühen Zeitpunkt noch einen riesigen Bogen um jedes Glas Bier, obwohl man ja in den letzten zwei Tagen recht gut geübt hatte. Zur Mittagszeit wurden wie in jedem Jahr Hunsrückerspezialitäten gereicht und von den vielen Besuchern auch gerne angenommen. Kinder hatten ihren Spaß auf den Strohballen und Eltern ihre Ruhe. Eine kleine Fahrzeug- und Geräteschau war hinter dem Festzelt aufgebaut, parallel hatte man auf der Wiese vor dem Zelt einen kleinen Spielplatz für Kinder mit Strohballen und Sandkasten für unsere Kleinsten aufgebaut. Doch die größte Begeisterung bei den Kindern war, jedoch das Fahren mit dem Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn und wenn das Auto grade mal wieder voll besetzt war, stieg man einfach auf die Bimmelbahn um. Traktor mit Personenanhänger „Bimmelbahn“ Ein weiteres Highlight am Nachmittag war nicht der berühmte Kaffee und Kuchen, sondern die Musikalische Darbietung die die Hunsrückmusikanten darboten. Der Biergarten war am Sonntagabend noch gut gefüllt Bei solchen Klängen schmeckte der Kuchen gleich noch um einiges besser. Um 19:00 Uhr startete unter Hunderten von Augenpaaren der Heißluftballon, eine der vielen kleine Attraktion bei diesem Fest!

Vorbereitung für den Start mit dem Heißluftballon

Zum Schluss, der 175 Jahrveranstaltung wurde, noch mal richtig getanzt und gelacht und das bis in die frühen Morgenstunden.

Diese Chronik befindet sich noch im Aufbau und wird immer fort geschrieben. Wir bitten dies zu Entschuldigen.

Aber wir arbeiten mit Hochdruck daran.

 

Gemach, Gemach!!!