Freiwillige Feuerwehr Mörschied   

Die Freiwillige Feuerwehr Mörschied setzt sich derzeit aus 21 ehrenamtlichen Kameraden (1 Frau und 20 Männern) zusammen. Der Brandschutz in Mörschied basiert also wie in vielen anderen Teilen der Bundesrepublik Deutschland auf dem ehrenamtlichen Engagement von einigen Wenigen. Bei knapp 1.000 Einwohnern mit Hauptwohnsitz in der Ortsgemeinde Mörschied ist dies nur ein kleiner Anteil; Somit kommen auf einen Feuerwehrmann / eine Feuerwehrfrau ca. 48 Einwohner!

hinten v. l., Björn Knoop, Erhard Petry, Peter Pertek, Waldemar Brack, Timo Nitschmann mitte v. l., Bernd Ruppenthal, Hans Engel, Adrian Faust, Jürgen Fuchs, Uwe Dick, Benjamin Sohn, Timo Hartmann, Matthias Sohn und Thomas Nowak    Sitzend: Claudia Nowak

Es fehlen: Schuler Michael, Christian Engel, Karl-Heinz Klos, Jan Ries, Thomas Weber, Bernd Dalheimer

Doch was bedeutet "ehrenamtlich" überhaupt? Es bedeutet, dass jeder der freiwilligen Feuerwehrmitarbeiter einen ganz normalen Beruf hat und sich in seiner Freizeit bei der Feuerwehr engagiert. Um den Anforderungen sowohl körperlich als auch fachlich gerecht zu werden, sind Übungen und Weiterbildungen sowie auch die Bereitschaft eigene Interessen bei Bedarf in den Hintergrund zu stellen ein Grundstein für den Dienst bei uns.

Jeden Monat ist an einem Sonntag, manchmal auch an zwei Sonntagen in einem Monat von 10.00 Uhr bis ca. 12.30 Uhr eine Übung, welche in drei große Bereiche aufgeteilt sind: Brandbekämpfung, Technische Hilfe, Erste Hilfe. Pro Jahr werden so ca. 30 Übungen absolviert. Hinzu kommen im Jahr noch einmal 4 - 6 Übungen an verschiedenen Tagen sowie Auffrischungskurse in Erster Hilfe, Einweisungsfahrten auf unserm Feuerwehrfahrzeug und Brandsicherheitswachen. Unsere Atemschutzgeräteträger müssen jedes Jahr zudem noch ein Durchgang in der Atemschutzstrecke bei der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein absolvieren, sowie Gemeinschaftsübungen mit dem Ausrückebereich durchführen.

 Das Fundament für jeden Feuerwehrmann / jede Feuerwehrfrau bildet die Grundausbildung: Nach einem 140-stündigen Lehrgang mit theoretischer und praktischer Prüfung (auf Landkreisebene nach Ländergesetz) kommt eine weitere, zweijährige Ausbildung innerhalb der eigenen Wehr und der VG Herrstein hinzu. Auf diesen Grundlehrgang aufbauend steht dem Feuerwehrangehörigen dann die Teilnahme an weiteren speziellen Lehrgängen und Ausbildungen (wie z. B. Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Maschinist für die Fahrzeuge, Einheitsführer, usw.) offen. Wenn alle Lehrgangsmöglichkeiten auf Kreisebene erfolgreich absolviert sind, können weitere Lehrgänge an der "Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz" in Koblenz besucht werden.

Matthias Sohn als Wehrführer und Hans-Ulrich Engel als Stellvertreter führen die Wehr, bzw leiten die Ausbildungen und Einsätze.