Der Spierenstich
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Mit dem Spierenstich lassen sich Knoten (z.B. Palstek, Mastwurf, Achtknoten) einfach sichern.
Der hier beschriebenen Spierenstich hat nichts mit einer „Spiere“ (Rundholz) zu tun.
In den Hochzeiten des Alpinismus wurde mit dem Spierenstich eine feste Schlaufe geknüpft und der erste und letzte Bergsteiger einer Seilschaft damit in das Bergseil eingebunden. Heute benutzt man dafür Klettergurte.
Als Fischerknoten hat er den Ruf, stark gleitende Angelleinen oder nasse schmutzige rutschende Leinen sicher miteinander verbinden zu können.
Mit dem Ende eines Seiles wird ein Überhandknoten so um das Ende eines anderen Seiles geknüpft, dass die beiden Seilenden des Überhandknotens mit dem anderen Seil parallel liegen. Dann wird mit dem Ende des anderen Seiles ein zweiter Überhandknoten so um das erste Seil geknüpft, dass die beiden Seilenden des Überhandknotens mit dem anderen Seil parallel liegen. Bei Zug an beiden Seilen schieben sich die beiden Überhandknoten zusammen und liegen gleichmäßig aneinander an.